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Appenzeller Vorderland Chancenlos
Mit zwei deutlichen Niederlagen hat die vor der Auflösung stehende Faustballgemeinschaft Appenzeller Vorderland die Qualifikation der NLB-Hallenmeisterschaft abgeschlossen.
Gegen die Finalteilnehmer Ettenhausen und Olten verlor das Team von Trainer Huldi Schreiber am Samstagmorgen in Schlieren beide Partien in jeweils nur drei Sätzen. Somit schliessen die im letzten Winter aufgestiegenen Vorderländer die Qualifikation mit zwei Punkten auf dem siebten Schlussrang ab.
Sie müssen zum Abschluss der Hallensaison in der Abstiegsentscheidung am 31. Januar gegen Elgg (Sechster der Quali) antreten. Vorgängig spielen Neuendorf (5.) und Wettingen (8.) gegeneinander. Die Gewinner der beiden Partien spielen anschliessend um die Schlussränge fünf und sechs der NLB-Hallenmeisterschaft 2008/09. Und die beiden Verlierer kämpfen um die Ränge sieben und acht. Die auf Rang acht platzierte Mannschaft steigt in die 1. Liga ab, während der Siebte zwei Wochen später beim Finalevent der Nationalliga A in Pfäffikon gegen den Zweiten der Erstliga-Aufstiegsrunde stechen muss.
Auch wenn sich die Faustballgemeinschaft Appenzeller Vorderland nach der Hallensaison auflöst und aus dem Spielbetrieb zurückzieht, will sie bis zum Schluss sportlich fair mitspielen.
Nationalliga B Olten – Neuendorf 3:2 (11:6, 8:11, 9:11, 11:6, 12:10), Ettenhausen – Appenzeller Vorderland 3:0 (11:5, 11:8, 11:5), Ettenhausen – Neuendorf 3:2 (9:11, 11:5, 6:11, 11:7, 11:8), Olten – Vorderland 3:0 (11:7, 12:10, 11:1), Wettingen – Elgg 1:3 (6:11, 11:9, 8:11, 14:15), Schlieren – Deitingen 3:1 (2:11, 11:7, 11:6, 11:8), Schlieren – Elgg 1:3 (5:11, 11:0, 7:11, 10:12), Wettingen – Deitingen 0:3 (4:11, 4:11, 5:11). Rangliste nach der Quali: 1. Deitingen 12 Punkte, 2. Olten 12, 3. Ettenhausen 10, 4. Schlieren 8; 5. Neuendorf 6, 6. Elgg 6, 7. Vorderland 2, 8. Wettingen 0. Plätze 1–4 in der Finalrunde vom 1. Februar in Villmergen. 5–8 in der Abstiegsrunde vom 31. Januar in Villmergen.
Rückzug der FG Appenzeller Vorderland
Die in der vergangenen Feldsaison in die NLA der Männer aufgestiegene FG Appenzeller-Vorderland hat sich aus dem Wettbewerb Feld 2009 zurückgezogen. Anstelle der Appenzeller wird nun Barrage-Verlierer FB Neuendorf in die NLA aufsteigen. Der in der NLB frei werdende Platz nimmt der STV Wigoltingen ein.
Alles andere als festliche Stimmung verbreitet in diesen Tagen die FG Appenzeller Vorderland. Die im vergangenen Sommer in die Nationalliga A aufgestiegene Faustballgemeinschaft wird sich nach der Hallensaison auflösen und die Feldmeisterschaft 2009 nicht mehr bestreiten. Bereits nach fünf Jahren kommt somit das unerwartete Ende der aus den beiden Vorderländer Vereinen Heiden und Walzenhausen im Sommer 2004 gebildeten Mannschaft. Dabei hat sie nach dem Zuzug der beiden Schlagmänner Cyrill Schreiber und Dennis Brulc ein ungemein starkes 2008 erlebt. In der Halle den Aufstieg in die Nationalliga B und auf dem Feld in die höchste Spielklasse die NLA sowie das Erreichen des Cupfinals.
Dünnes Spielerkader Doch immer wieder machte sich das knappe Spielerkader bemerkbar. Das langjährige Angriffsduo Rino Frei und Stefan Meyerhans hatte sich zurückgezogen. Verletzungsbedingte Ausfälle konnten nur durch den Einbezug von Seniorenspielern kompensiert werden. Die Teamverantwortlichen waren stets auf der Suche nach weiteren Spielern, wurden aber nicht fündig. So entschloss sich der Nationalspieler Cyrill Schreiber ein Jahr nach seinem überraschenden Zuzug von Faustball Widnau erneut zu einem Vereinswechsel. Er schlägt nun die Bälle beim Kantonsrivalen Schwellbrunn. Aus gesundheitlichen Gründen haben sich zudem der ehemalige WM-Spieler Michael Rohner und Wechselspieler Christian Rast zum Rückzug vom Leistungssport entschieden.
Nachwuchs zu jung Während der STV Heiden keine weiteren Mannschaften unterhält, verfügt der STV Walzenhausen über weitere Teams und vor allem eine breite Nachwuchsbewegung. Doch die jungen Spieler unter ihrem Betreuer Max Schreiber brauchen noch einige Jahre Aufbauarbeit, um in der ersten Mannschaft mitzuwirken.
Fortsetzung offen Der Teamverantwortliche Pascal Rohner bedauert es ungemein, dass es soweit kommen musste. „Doch uns bleibt leider keine andere Möglichkeit, als diesen unpopulären Entscheid zu fällen", beteuert der 33-jährige Mittelspieler. Derzeit laufe der Trainingsbetreib normal weiter und auch die Hallenmeisterschaft werde das Team noch zu Ende spielen. „Doch danach wird sich das Team auflösen", sagt Rohner. Er selber leide immer wieder an Problemen mit dem Rücken und so werde er sich ebenfalls vom Leistungssport zurückziehen. Wie es mit seinen Teamkollegen und vor allem dem Österreichischen ex-Nationalspieler Dennis Brulc weitergeht, ist derzeit noch offen. Bis zum Beginn der Feldsaison bleiben noch fünf Monate. Klar scheint aber, dass die Vorderländer Faustballer im Sommer mit der MR Wolfhalden in der vierten und dem STV Walzenhausen in der fünften und untersten Liga spielen werden.
Vorderländer bereits im Abstiegskampf
Der Faustballgemeinschaft Appenzeller Vorderland ist am Samstag der Start in die Hallenmeisterschaft der Nationalliga B gründlich misslungen. In Räterschen verloren die Appenzeller die ersten drei Partien deutlich.
Faustball. Einzig im ersten Spiel gegen den Mitaufsteiger Neuendorf holten sich die Vorderländer wenigstens einen Teilerfolg. In den beiden andern Partien gegen Deitingen und Elgg blieben sie ohne Satzgewinn. Entgegen der Saisonplanung wechselte sich Trainer Huldi Schreiber schon im ersten Spiel wieder ein. Doch auch der so wieder zum Spielertrainer gewordene Schreiber vermittelte dem Team die gewünschte Sicherheit nicht.
Unkonstanz nach gutem Start Dabei gelang den Vorderländern der Einstand in der NLB ganz passabel. Wohl verloren sie den ersten Satz im Aufsteigerduell gegen Neuendorf. Doch nach dem Seitenwechsel fanden sie zur ihrem Spiel und schafften den Satzgleichstand. Im dritten Abschnitt wog die Partie hin und her und die Entscheidung fiel erst in der Verlängerung. Das Glück stand auf Seiten der Solothurner, die sich den Teilerfolg mit 13:11 sicherten. Vorderland stand nun stark unter Druck und hatte Mühe, diesem zu widerstehen. Immer mehr schlichen sich auf allen Positionen Fehler ein. Neuendorf wusste dies zu nützen und holte sich mit einem erneuten Satzgewinn den Sieg und das erste Punktepaar.
Nach einem Spiel Pause hatten die Vorderländer zwei weitere Partien gleich in Folge zu bestreiten. Abgesehen von ein paar guten Phasen fiel das Team durch seine grosse Unkonstanz auf allen Spielpositionen auf. Doch auch in den guten Momenten vermochte Vorderland nicht entscheidend zu punkten und blieb in beiden Spielen ohne weiteren Satzgewinn. Der Hauptangreifer Dennis Brulc war in der Doppelfunktion mit Service und Rückschlag stark gefordert und konnte keine entscheidenden Akzente setzen. Auch der routinierte Pascal Rohner vermochte die Mannschaft nicht zu reissen. Den Wechsel Cyrill Schreibers zu Schwellbrunn und den Rückzug Michael Rohners kann das aufgestiegene Vorderland nur schwer verkraften.
Unter Druck Abgesehen von einigen starken Momenten vermochte die Mannschaft nicht zu überzeugen. Es scheint, dass der Zusammenhalt im Team nicht mehr so auffallend stark ist wie im letzten Winter. Nach der unerwarteten «Nullnummer» zum Start stehen die Vorderländer bereits unter Druck. Denn nach dem Verlust der ersten drei von insgesamt sieben Partien der Qualifikation ist das Erreichen der Aufstiegsrunde kaum mehr möglich. Jedenfalls kommt der nächsten Spielrunde vom Sonntag, 7. Dezember, in Bubendorf BL grosse Bedeutung zu. (cas)
Appenzeller Vorderland: Dennis Brulc, Cedric Christopher, Pascal Rohner, Andreas Schoch, Huldi und Max Schreiber – Coaching: Huldi Schreiber und Peter Zemp.
Cupfinal verloren
Faustball Widnau gewinnt mit dem Schweizer Cup auch den dritten Titel in der zu Ende gehenden Feldsaison. Das Finalspiel am Samstag in Ettenhausen stand auf gutem Niveau und war gekennzeichnet von den beiden Weltklasseschlägern Gabriel Bonnevialle beim Cupsieger sowie Cyrill Schreiber bei den Appenzellern.
Sie gaben mit den Ausschlag, denn die Abwehren beider Teams bekundeten immer wieder Mühe und sorgten für Unsicherheiten und Ballverluste. Umstellungen bei Faustball Widnau führten zu einer Stabilisierung, während die Vorderländer mit Fortdauer der Partie immer unsicherer wurden und viele Auswechslungen vornahmen.
Schlagplus für Widnau Nebst der immer stärker agierenden Defensive sorgte Widnaus Vize-Weltmeister Gabriel Bonnevialle mit seinen variantenreichen Angaben und platzierten Schlägen für die entscheidenden Vorteile der Rheintaler. Der Brasilianer verwertete in den massgebenden Momenten mehr Bälle als sein Gegenüber Cyrill Schreiber im Dress der Vorderländer. Der Schweizer Topspieler bewies immer wieder seine grosse Klasse, stand aber von Beginn weg enorm unter Druck. Denn wie erwartet konnte er von seinen Mitspielern weniger unterstützt werden als Gabriel durch das starke Widnauer Kollektiv. Dies sorgte mit Fortdauer der Partie für die letztendlich klare Entscheidung zu Gunsten der Rheintaler.
Ausgeglichener Auftakt Widnau bekundete am Anfang Mühe ins Spiel zu finden und die Rheintaler lagen im ersten Satz bis zu den letzten beiden entscheidenden Bällen stets in Rücklage. Zuerst wehrten sie fünf Satzbälle der Appenzeller ab, bevor sie mit 15:13 doch noch die Wende zum wichtigen ersten Teilerfolg schafften. Die Schlussphase dieses ersten Satzes dokumentierte letztendlich die Entscheidung in dieser lange umstrittenen Partie. Während Widnaus Gabriel drei Anschlagasse verbuchen konnte, unterliefen Schreiber ebenso viele Servicefehler. Der zweite Satz ging allerdings an den Aussenseiter aus dem Appenzellerland, der gut harmonierte und Schreiber immer wieder in ideale Abschlusspositionen brachte.
Umstellungen mitentscheidend Widnaus Trainer Jogi Bork stellte in der Folge seine Abwehr um und danach standen die Rheintaler wesentlich kompakter. Die Zuspiele klappten präziser und Widnau setzte sich immer besser durch. Die Vorderländer fielen wohl nie zurück, doch schlussendlich führte Gabriel mit dem starken Widnauer Kollektiv sein Team zu einem ungefährdeten Sieg. Widnau gewann im achten Endspiel zum siebten Mal den Schweizer Cup. Zudem war es der dritte Erfolg in Serie, womit der Pokal definitiv im Rheintal verbleibt…
Aussagen der beiden Coaches nach dem Schlusspfiff: Jogi Bork – Faustball Widnau: Schön, auch den dritten möglichen Titel in der Feldsaison gewonnen zu haben und die Tatsache, dass wir gegen Schweizer Teams kein einziges Spiel verloren haben. Heute unterliefen meinem Team wesentlich mehr Fehler als sonst, doch schlussendlich hat sich dessen Klasse doch sicher durchgesetzt. Huldi Schreiber – Appenzeller Vorderland: Wir haben gut mitgehalten, aber Kleinigkeiten fehlten. Widnau zeigte eine kompaktere Leistung. Deren permanentes Training deckte den Unterschied auf.
Resultat. Schweizer Cupfinal. Widnau – Appenzeller-Vorderland 5:1 (15:13, 9:11, 11:8, 11:9, 11:9, 11:7).
!!!AUFSTIEG IN DIE NLA!!!
FG Appenzeller Vorderland zurück in der höchsten Spielklasse Mit zwei klaren Resultaten schaffte die Faustballgemeinschaft Appenzeller Vorderland den Meistertitel in der Nationalliga B und somit den Aufstieg in die höchste nationale Spielklasse. Im Direktkampf mit dem Sieger der Westgruppe blieben die Appenzeller sowohl am Samstag vor heimischem Publikum in Walzenhausen als dann auch am Sonntag in Neuendorf deutlich überlegen. Am Samstag mussten sie den Solothurnern zwei Sätze abtreten, doch am Sonntag dominierten sie klar und gewannen mit 5:0 sicher.
Nervöser Beginn Beim Heimspiel am Samstag in Walzenhausen begann das Team ungewohnt nervös und verlor den ersten Satz. Vor allem die Abwehr fand auf dem nassen und schwer bespielbaren Terrain nie zu ihrem Spiel. Die erfreulich zahlreich aufmarschierten Zuschauer bekamen in der Folge eine immer besser aufspielende Vorderländer Mannschaft zu sehen. Obwohl das Heimteam nochmals einen Satz abgeben musste, reichte es zu einem ungefährdeten Sieg in dieser ersten Partie.
Souveräne Fortsetzung Anders am Sonntag in Neuendorf. Bei besten Verhältnissen lief bei den Vorderländern von Beginn weg alles optimal und Neuendorf hatte absolut keine Chance auch nur zu einem Satzgewinn. Die Vorderländer siegten in nur fünf Sätzen absolut dominant. Das Team freute sich nach dem Schlusspfiff, dass der angestrebte Aufstieg Tatsache wurde und machte sich noch auf dem Spielfeld am Schnauz ihres Trainers Peter Zemp zu schaffen. Wie abgemacht musste dieser weg und so reiste der Trainer frisch rasiert und etwas nackter im Gesicht trotzdem zufrieden und glücklich nach hause zurück.
NLA-Rückkehr Zwei Jahre nach ihrem Aufstieg aus der ersten Liga kehrt die FG Appenzeller Vorderland jetzt gar zurück in die Nationalliga A. Dieser haben die beiden Vereine Heiden und Walzenhausen, die sich vor vier Jahren zur Faustballgemeinschaft zusammengeschlossen haben, früher viele Jahre angehört. Der STV Walzenhausen (Schweizer Meister 1983 und 84) zog sich 1989 aus der höchsten Spielklasse zurück und der STV Heiden (Meister 1990 und 91) stieg im Jahre 2000 ab
Das Aufsteigerteam Die FG Appenzeller Vorderland schaffte den Aufstieg mit Cyrill Schreiber und Dennis Brulc im Angriff. Michael Rohner stand in der Mitte und sorgte für einen guten Aufbau. Hinten wehrten abwechslungsweise Cedric Christopher, Andreas Schoch und Beat Spichtig die Bälle ab. Als Ersatz stand Christian Rast bereit und weiterhin verletzt verfolgte der Teamverantwortliche Pascal Rohner die Partien von der Seitenlinie. Das Coaching lag bei „Altmeister" Huldi Schreiber und Trainer Peter Zemp.
Klarer Sieg im Cuphalbfinale
Bis kurz vor dem Warmlaufen hielt das sommerliche Wetter in Schlieren an, bevor die dunklen Regenwolken sich öffneten und den Regen literweise auf den Rasen prasseln liessen. Schnell war klar, dass die meisten Punkte über den Service gehen würden. So kam es dann auch. Mit Fausto im Service und Abschluss hatten die Vorderländer das stärkste "Argument", um Punkt zu sammeln. Der erste Satz ging mit 11:6 klar an die Gäste. In der Folge steigerte sich der gegnerische Angreifer in den Angaben und punktete oftmals direkt. Die Abwehr hatte vermehrt Mühe, die Bälle zu parieren. So nutzten dies die Schlieremer gezielt aus, den etwas schwächelnden Andi Schoch anzuspielen. Beim Stand von 10:10 schien alles offen. Doch ein Service-Ass von Schreiber und ein Service-Leinenfehler des Gegners bescherten den Appenzellern die 2:0-Führung. Trotz des knappen Verlaufs des letzten Satzes liefen die Vorderländer nie gross Gefahr, das Spiel zu verlieren. Andi Schoch vermochte sich allmählich zu steigern und die stark spielenden Michi Rohner und Cederic Christopher tatkräftig zu unterstützen. Auf allen Positionen spielten nun die Vorderländer klar besser als die Zürcher und konnten aus dem Spiel heraus einige Bälle ruhig aufbauen, was dem Gastgeber nicht gelang. Die Geschichte war in 55 Minuten schnell geschrieben. Mit einem 5:0-Sieg spielten sich die Mannen suverän in den Cupfinal vom 20. September in Ettenhausen.
App. Vorderland : Schlieren 5:0 (11:6/12:10/11:6/11:9/11:7)
Es spielten: Michael Rohner, Cederic Christopher, Andreas Schoch, Cyrill Schreiber, Dennis Brulc Ersatz: Christian Rast, Max Schreiber Coach: Peter Zemp, Huldreich Schreiber
Vorderländer bleiben unbesiegt
Mit zwei klaren Heimsiegen hat die Faustballgemeinschaft Appenzeller Vorderland die Feldmeisterschaft der Nationalliga B ungeschlagen beendet – und dies mit einem Satzverhältnis von 48:2 absolut dominant.
Als Sieger der Ostgruppe bestreiten die Vorderländer gegen den Ersten der Gruppe West Ende August Playoffspiele (best of 3). Am Samstag, 23. August, haben sie Heimvorteil, und am Sonntag reisen sie nach Neuendorf. Punktgleich mit Olten hat der Traditionsverein die Meisterschaft abgeschlossen, doch in den Duellen der beiden Solothurner Vertreter behielt Neuendorf mit einem mehr gewonnen Satz hauchdünn die Oberhand. Würde eine Entscheidungspartie nötig, hätten erneut die Vorderländer am Mittwoch, 27. August, Heimvorteil. Der Sieger dieser Ausmarchung wird direkt in die höchste Schweizer Spielklasse aufsteigen, während der Verlierer gegen den Zweitletzten der NLA in weiteren Playoff-Spielen eine zweite Chance bekommt.
Spezialtrainings Damit das Vorderländer Team die nächsten zwei Monate fit bleibt und den Aufstieg schaffen kann, erstellt Trainer Peter Zemp zusammen mit der Mannschaft einen speziellen Trainingsplan. Erste Daten sind bereits in dieser Woche geplant. Offen bleibt, ob die Schulterverletzung des routinierten Abwehrspielers Pascal Rohner bis zu den wichtigen Partien geheilt ist. Offen ist derzeit noch das Viertelfinal im Schweizercup, wo die Appenzeller zum Erstligisten Root reisen müssen. Die Luzerner planen einen kleineren Event, wenn schon mit Cyrill Schreiber ein Schweizer Nationalspieler bei ihnen antritt. Als Termin ist der Sonntag, 21. Juli, vorgesehen. Also eine Woche vor den Europameisterschaften in Stuttgart-Stammheim – einem weiteren Fixpunkt für den ins Nationalteam nominierten Schreiber.
Klare Siege Zum Abschluss der Gruppenspiele empfingen die Vorderländer am Samstag auf der Franzenweid in Walzenhausen die beiden letztplazierten Affoltern am Albis und Ermatingen. Und sowohl gegen die Zürcher als später auch gegen die Thurgauer musste das Team um Schlagmann Cyrill Schreiber um einen klaren Sieg nie bangen.
Doch erneut schlichen sich bei den Appenzellern immer wieder Eigenfehler ein, und so endeten einzelne Sätze nur knapp zu ihren Gunsten. Vor allem im ersten Spiel gegen Affoltern waren es in den ersten beiden Sätzen kleinere Serien von eigenen Fehlern.
Gefordert Spielerisch vermochten sich die Vorderländer im zweiten Spiel gegen Ermatingen zu steigern, doch die Thurgauer hielten verblüffend gut mit. In den beiden ersten Durchgängen forderten sie den Appenzellern alles ab und erst im dritten Satz brach ihr Widerstand zusammen
02.07.2008
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