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"Boller Bähnle" Nebenbahn Göppingen-Boll
Kurzübersicht der Strecke
| Eröffnung |
01.Juli 1926 |
| Stilllegung |
Einstellung des Personenverkehrs am 27.Mai 1989 Güterverkehr bis Ende 1994 |
| Betriebslänge |
12,19 km |
| Spurweite |
1435 mm Normalspur |
| Ausführung |
Nebenbahn, eingleisig |
Fahrplannummer (Kursbuch) |
902 (Winter 1976/77) 320n (Sommer 1971) 315f (1944/45) |
Streckenverlauf

| km 0,0 |
Göppingen |
Bahnhof |
| km 1,10 |
Anschlußgleis der Baumwollspinnerei A. Gutmann & Cie
heute Zufahrt zur neuen Fahrzeughalle Fa. Leonhard Weiss |
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| km 1,45 |
Anschlußgleis Fa. Leonhard Weiss |
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| km 3,01 |
Holzheim |
Haltestelle |
| km 3,4 |
Anschlußgleis I der Furnier- und Sperrholz AG
(das Gleis existierte nur kurze Zeit) |
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| km 4,21 |
Anschlußgleis der Jura-Ölschieferwerke AG (bis 1931)
danach Anschlußgleis II der Furnier- und Sperrholz AG und Sägewerk Mundorff
seit 1969 bis Anfang 1990 Anschlußgleis Spedition Wackler mit eigener Werklok |
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| km 4,73 |
St. Gotthardt-Jurawerk |
Haltepunkt |
| km 5,74 |
Schlat |
Haltestelle |
| km 7,41 |
Eschenbach |
Haltepunkt |
| km 9,06 |
Heiningen |
Haltestelle |
| km 10,8 |
Anschlussgleis der Spar- und Darlehenskasse Dürnau-Gammelshausen
mit Nebenanschluss zur Fa. Gralglas |
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| km 10,92 |
Dürnau |
Haltepunkt |
| km 12,19 |
Boll |
Haltestelle |
Die ursprünglich geplanten Anschlussgleise zur ehemaligen Württembergischen Genossenschafbrauerei in Holzheim und zur Dampfziegelei in Heiningen wurden nicht ausgeführt.
Streckenzustand
Dank der Bemühungen der Anliegergemeinden und des Fördervereins zur Erhaltung und Reaktivierung der Strecke "Ein neuer Zug im Kreis" e.V. sind die Gleisanlagen nahezu vollständig erhalten und in gutem Zustand. Durch regelmäßige Rodungsarbeiten und den Einsatz von Ziegen wird der Oberbau frei gehalten.
Auch die meisten Stationsgebäude der Strecke blieben erhalten: in Göppingen-St. Gotthardt und Eschenbach gibt es kleine Stationsgebäude in der Form von Holzunterständen; in Dürnau steht ein kleines Stationsgebäude aus Holz (heute in Privatbesitz); massive Bahnhöfe mit angebautem Güterschuppen waren in Göppingen-Holzheim, Göppingen-Schlat und Heiningen errichtet worden, die beiden Gebäude in Heiningen und Göppingen-Holzheim sind abgerissen worden, das Gebäude in Göppingen-Schlat ist heute in Privatbesitz.
Das einzige große massive Bahnhofsgebäude mit Schalter- und Wartehalle, sowie Dienstwohnung befindet sich in Boll, es ist seit den 1990er Jahren in Privatbesitz und wurde zu einem Gästehaus von Hotel Garni umgebaut. Ebenso blieben der große Lagerschuppen und die ehemalige Bahnhofsgaststätte in Boll erhalten (umgebaut und erweitert zu einem Wohnhaus), der einständige Lokschuppen wurde abgerissen.
Fremde Links
Homepage des Fördervereins "Ein neuer Zug im Kreis" e.V. zur Erhaltung und Reaktivierung dieser Nebenstrecke
Fotogalerie der Strecke Göppingen - Boll
Haltepunkt Göppingen-St.Gotthard Frühjahr 2004 |
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Haltestelle Schlat mit Sonderzug zum 50jährigen Streckenjubiläum im Juli 1976
Bild von Hans Kolano |
Haltepunkt Eschenbach Frühjahr 2004 |
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Der sogenannte "Bahnhof" von Boll im Januar 1974 (laut Einstufung ist Boll aber eine Haltestelle)
Bild von Norbert Hanussek |
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